Rundflug durch die Oberlausitz Fliegerclub Eibau-Oberlausitz e.V. Sektion Ultraleicht

Schottland 2007 - 1. Tag

4.6.2007, Montag - Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich

Görlitz (EDBX), Halle-Oppin (EDAQ), Kamp-Lintfort (EDLC), Calais (LFAC)

Route

Wieder sind wir alle 9:00 Uhr am Platz. Heute gibt es eine Basis. Sie ist nur 700 ft hoch, aber sie ist da. Wir starten Richtung Westen. In Großenhain sinkt die Basis kurzzeitig auf 500 ft und ich denke bereits an eine Landung, aber in Riesa fliegen wir schon wieder in 1000 ft.

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Der Flugleiter nimmt unseren PIREP ungläubig zur Kenntnis. In Leipzig baut das Wetter endgültig um. Die Basis steigt auf 1500 ft und der Himmel wird heller.

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Der Vorbeiflug am Leipziger Tower wird von den Lotsen unbeeindruckt zur Kenntnis genommen. Kurzfristig entscheiden wir uns für Halle-Oppin als ersten Zwischenstop. Hier bekommen wir Mogas und können vorm Harz nochmal das Wetter checken.

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Das nächste Leg führt uns direkt nach Kamp-Lintfort, wo der Rest der Crew inzwischen hingeflogen ist. Das Wetter wird immer besser und in Niedersachsen haben wir schließlich CAVOK. Ein angenehmer Rückenwind schiebt uns nach Westen.

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In Kamp-Lintfort gibt es ein großes Hallo bei der Begrüßung.

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Borchert hatte eine Überraschung angekündigt. Diese erscheint in Form von Horst (Nein, nicht Kny) mit einer CTSW.

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Wir werden also als Formation von 5 Flugzeugen unterwegs sein. Kamp-Lintfort wird in der Woche von einem Rentner-Ehepaar verwaltet. Es ist urgemütlich und sehr familär. Nur das Fax bekommen wir nicht in Gang. Unseren ersten Flugplan geben wir also telefonisch auf. Als Ziel wählen wir Calais, weil es einen bekannten Namen hat, der sich gut im Flugbuch macht. Der Rückenwind bläst uns weiter nach Westen.

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Dutch Mil ist sehr freundlich und geleitet uns durch holländisches Luftraumwirrwar.

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Wasserstraßen, wohin das Auge blickt.

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Unweigerlich drängt sich die Frage auf, wie es hier aussieht, falls der Meeresspiegel zwei Meter ansteigt.

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Gent

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Nur Lille will nicht mit uns sprechen, aber wir sind sowieso schon fast in Calais. Der Tower kündigt Piste 06 an. Irritationen entstehen, als wir plötzlich in den rechten Gegenanflug 24 geschickt werden. Nachdem wir uns endlich dort eingefädelt haben, meldet sich doch wieder ein Franzose im Endteil 06. Also nochmal Nachfrage bei Calais Tower und zurück in den rechten Gegenanflug 06. Die Landung selbst ist bei reichlich Seitenwind schon leicht sportlich.

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Die Flieger werden betankt und verzurrt.

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Der obligatorische Stempel kommt ins Flugbuch. Ein Taxi bringt uns für 30 Euro in die Stadt.

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Mit einem erstaunlich unfulminanten Abendbrot (Schneckerle, gell Eckhard :-)) feiern wir den erfolgreichen Start unserer Tour.