Rundflug durch die Oberlausitz Fliegerclub Eibau-Oberlausitz e.V. Sektion Ultraleicht

Italien 2006 - 5. Tag

28.5.2006, Sonntag - Monacco, Italien

Carpentras (F) Albenga (I) Valdera (I) Serristori (I)

Route

Der Morgen stellt uns vor die schwierige Frage: Wie sollen wir ins unbekannte Italien einreisen? An welcher Stelle verwandeln sich unsere UL-Flugzeuge in Sportgeräte. Und wo bekommen wir Benzin? Der italienische Flugplatzführer Avio-Portolano hat im Nordwesten nicht viel zu bieten. Auf den Portolano war ich im Winter zufällig im Forum von Pilots24 aufmerksam geworden und hatte ihn mehr aus Neugier gekauft. Glück gehabt - ohne den Portolano wäre die Tour durch Italien nicht möglich gewesen.

Foto

Wir rufen in Albenga an und die haben kein Problem mit uns, wenn wir nicht lange bleiben wollen. Die Parkplätze werden angeblich alle für die Formel 1 Prommies benötigt. Richtig - heute ist in Monacco Rennen.

Foto

Wir fliegen in aller Gemütlichkeit und nutzen die Gelegenheit für reichlich Fotos.

Foto

 

Foto

 

Foto

Die Route führt uns aus dem Rhonetal heraus Richtung Nizza.

Foto

Im Norden sehen wir die Alpen liegen.

Foto

Auch wir müssen kräftig klettern, um über die Berge zu kommen.

Foto

Die Landschaft wird unwirtlicher.

Foto

Die Kulisse umso besser.

Foto

Die Rotaxe brummen zuverlässig und bringen uns sicher über die Berge.

Foto

 

Foto

Über Monacco ist wegen der Formel 1 heute von MSL bis 3500ft ein Sperrgebiet aktiv. Wir sind deutlich darüber. Trotzdem meckert FIS sofort rum, als wir ein paar Kreise drehen.

Foto

 

Foto

An der Küste stauen sich die Wolken. Um Albenga anzufliegen müssen wir hinter den Bergen unter die Wolken schlüpfen.

Foto

Die Küstenautobahn ist auch aus der Luft beeindruckend.

Foto

Albenga nimmt sich sehr wichtig und separiert uns für die Landung. Deshalb muss die Fasci schließlich 10 Minuten ins Holding, denn ein Promi-Jet kommt IFR rein.

Foto

Welches gehört Schummel-Schumi?

Foto

Oups. Schon wieder der gleiche Reifen. Zum Glück haben wir noch einen Flicken übrig. Das ist dann aber auch die letzte Panne für diese Reise.

Foto

Das nächste Ziel heißt Valdera bei Pisa. Wir fliegen immer die Küste entlang.

Foto

Die Kulisse ist großartig und die Wolken verstärken den Effekt noch.

Foto

Wir schrammeln immer schön an der Staubewölkung vorbei.

Foto

Eigenartige Städte haben die Italiener. Sieht aus, als ob lauter kleine UL-Pisten die Stadt umgeben.

Foto

Aviosuperfici Valdera. Dieser Platz ist für Flugzeuge und UL zugelassen. Hier wollen wir unsere Umwandlung in ein UL vollziehen. Ab hier heisst es maximal 500ft GND und toter Mann im Funk.

Foto

Jede Menge Flugzeuge sind am Platz. Hier gab es heute eine Ralley und einen Ziellandewettbewerb.

Foto

Die Siegerehrung ist gerade im Gange und am ganzen Platz herrscht Volksfeststimmung.

Foto

Die Italiener begrüßen uns mit großer Herzlichkeit und wir sollen gleich da bleiben. Da wir noch genug Zeit haben wollen wir aber noch eine Strecke fliegen. Wir bekommen Sabaudia und Serristori empfohlen. Ein Anruf in Sabaudia ergibt, dass wir Abends 21:00 local nicht mehr landen können.

Foto

Das Leg nach Serristori dauert dagegen nur eine knappe Stunde.

Foto

Im Anflug gibt es dann plötzlich ein großes Palaver im Funk und einige Irritationen in der Formation. Zwei Italiener wären vor unserer Nase beinahe zusammengestoßen.

 

Die Stimmung ist trotzdem entspannt. Wir bekommen ein paar Kanister in die Hand gedrückt und verzurren die Maschinen im Freien.

Foto

Dann geht es 50 Meter rüber in die Unterkunft.

Foto

Wir spülen 3 Tage Regen und 2 Tage Sonnenschein im Pool runter.

Foto

Der Abend endet mit Pizza und Bier.

Foto