Rundflug durch die Oberlausitz Fliegerclub Eibau-Oberlausitz e.V. Sektion Ultraleicht

Italien 2006 - 2+3. Tag

25.5.2006 und 26.5.2006, Mittwoch und Donnerstag, Wetter

Sedan Douzy (F)

Beim Frühstück spendieren uns ein paar Fahrradfahrer zwei Flicken. 10 min später ist der Reifen von Ernst repariert.

Der Blick aus dem Fenster lässt nichts gutes Erahnen. Es schüttet wie aus Kannen. Auch der Fernsehwetterbericht zeigt nur in Südfrankreich gutes Wetter.

Wir fahren trotzdem mit dem Taxi zum Flugplatz. Diesmal macht der Feiertagszuschlag das Kraut fett.

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Auf dem Platz entdecken wir Leo, der in seiner Firma Pti'tavion allein und in Handarbeit die gleichnamigen UL Flugzeuge baut. Wir werden sofort zu Kaffee und Whiskey eingeladen. Letzteren lehnen wir erst mal ab, denn wir haben den Tag noch nicht abgeschrieben. Wenigstens können wir uns bei Leo unterstellen und brauchen nicht im Regen zu stehen.

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Zwischendurch gibt es ein paar Simulatorübungen. Wer den Knüppel mit der Faust anfasst bekommt gleich was auf die Finger.

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Am Nachmittag geben wir auf, trinken Wiskey und besuchen das Museum mit dem Nachbau des Roger Sommer Doppeldeckers von 1910.

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Der Taxifahrer kennt uns inzwischen und kassiert nochmal Feiertagszuschlag. Und natürlich testen wir diese Nacht ein anderes Hotel. Die Wetterprognosen für Nordfrankreich, England und Schottland bleiben schlecht. Wir beschließen bei der ersten Gelegenheit nach Süden zu flüchten.

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Am nächsten Morgen ist das Wetter unverändert.

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Leo ist auch schon da und wir rücken gleich wieder bei ihm ein. Am Mittag scheint sich eine Art Basis in dem grauen Vorhang zu bilden. Ernst startet zu einem Wetterflug.

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Leo guckt verwundert. Das kann er nicht auf sich sitzen lassen.

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Sofort wird ein Pti'tavion rausgerollt und er fliegt hinterher. Prost.

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Ernst kommt bis zur nächsten Hügelkette. Dort liegen die Wolken wieder auf. No go.

Günter befürchtet, dass wir noch eine weitere Woche hier festsitzen und beschließt allein nach Hause zurückzufliegen. Wir sehen ihn die Hügel umkurven und verschwinden. Jetzt sind wir nur noch drei Flugzeuge und fünf Piloten.

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Der Taxifahrer bringt uns zu unserem dritten Hotel. Die Arbeiten für unseren Hotelführer von Sedan gehen zügig voran.