17. Sachsenmarathon, 2008
Frühling und Sachsenmarathon gehören zusammen wie Bier und Blume.
Mi 30.4.2008
Görlitz, Brauna
(Tobias)
Nach langem Hin und Her finde ich doch noch Zeit schon am offiziellen Anreisetag in Brauna einzuschlagen. Ich starte 20:00 Uhr MESZ in Görlitz und gleite komfortabel vor Sunset in Brauna rein. In der Flightline ist direkt neben der gelben Fasci aus Mohorn und der Pioneer von Schneckerle noch ein Plätzchen für die BB frei.
Horsts Rede an die Fliescherkameraden muss diesmal ganz ohne Wolf Hirth und Hanna Reith auskommen. Eine klitzekleine Enttäuschung macht sich zwischen den Ohren breit - würde Borchert an dieser Stelle sagen. Schließlich schmunzeln wir auf dieses Ritual schon ein ganzes Jahr hin hin. Hin ist hin.
1. Tag, Do 1.5.2008
Brauna, Chemnitz Jansdorf, Sprossen, Riesa, Brauna
(Tobias)
Der Morgen weckt uns mit Regen und Horst verliest freudestrahlend Oskar. Zwei Stunden später zieht Formation S(ierra)peed tatsächlich ihre Bahn südlich um Dresden herum nach Jansdorf. Sierra fliegt diesmal voraus, um die großen Klumpen in den Endteilen der letzten Jahre zu vermeiden. Die Wolken heben sich schnell auf 3500 Fuss. Die Sicht ist gigantisch, die Kontraste umwerfend. Leichte Differenzen über verkaufsfördernde Fahrt- und Höhenmesser heben die Stimmung weiter.
Zeitigem Start folgt frühe Landung und bester Blick auf die nachfolgenden Formationen.
Weiter wird in Chemnitz nichts geboten und deshalb geht es bald wieder in die Luft. Im zweiten Flug beginnt sich sogar der interne Funkverkehr einzupegeln.
Sprossen liegt dann schon viel näher am Schlaraffenland. Es gibt freundliche Verpflegung und überhaupt ist alles viel gemütlicher. Trotzdem denken ein paar Unentwegte in Riesa wird alles noch besser und scheuchen die Flieger wieder in die Luft.
Ab Riesa fliegen Fasci und Fasci einen kleinen Umweg über Mohorn, um dort den Staub von den Flächen zu schütteln. Ich hoffe, davon bekomme ich noch ein paar Bilder geschickt!!! Fasci Formation ist einfach Klasse.
Zurück in Brauna lasse ich etwas Luft aus dem Tank und drehe mit meinem Gastgeber noch eine Gute-Nacht-Runde über Meißen, Dresden und Königstein.
Am Lagerfeuer machen dann leider Berichte vom Vertreter der gemeinsamen oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg die Runde, der morgen in Cottbus beinhart über Recht und Ordnung wachen will.
2. Tag, Fr 2.5.2008
Brauna, Cottbus (ETHT), Görlitz
(Borchert + Tobias)
Heute ist Oskar wirklich Oskar. Borchert ist schon mit der Zodi aus Görlitz gekommen.
Formation Sierra geht wieder als erste in die Luft und 18 Minuten später ist die Landung in ETHT Geschichte. Alle (auch er) sind freundlich und wir erobern das Museum. Viele Cockpits sind geöffnet und an den Fliegern stehen Leitern. Um eine Sitzprobe kommen wir einfach nicht herum.
Die angekündigten Gewitter scheinen nach dem Mittagessen an Fahrt zu gewinnen. Wir entschließen uns an dieser Stelle aus dem offiziellen Programm auszusteigen und direkt nach Görlitz zu fliegen. Dort gibt es noch einiges zu organisieren um morgen ein guter Gastgeber für den 3. Tag vom Sachsenmarathon sein zu können.
3. Tag, Sa 3.5.2008
Brauna, Görlitz, Zittauer Gebirge, Bautzen, Brauna
Heute sind wir Gastgeber in Görlitz. Vielen Dank an die lieben Helfer Sabine, Rita, Rainer, Richard, Sigi, Dietmar, Jochen und Johann!
Die Flieger passen grade so in den Gelenkbus, der uns in die Altstadt von Görlitz bringt. Sabine ist unsere Stadtführerin. Sie ist kein Profi, hat aber trotzdem eine wunderbare Führung gemacht.
Nach einer körperlichen Stärkung geht es dann weiter übers Zittauer Gebirge nach Bautzen.
Guten Flug!